MINI WELT bei Kulturnotizen

In den Kulturnotizen portraitiert Matthias Hagedorn MINI WELT und konstatiert dort unter anderem:

„Durch die nebensächlichsten Dinge schaut (…) Stan Lafleur ins Weite der Welt. Dieser Lyriker gehört zum Typ des Schriftstellers, der in alle Himmelsrichtungen ausschweift, Abenteuer sucht (…) und von diesen Eindrücken gesättigte Werke schreibt. (…) Seine Wahrnehmung ist brennscharf, er hat ein untrügliches Gefühl für dramatische Zwischenräume, das lyrische Ich reflektiert gesellschaftliche Zustände in der Regel beiläufig, und zumeist heiterer Melancholie oder in bitter klugen Farcen. Diese Gedichte sind ein Extrakt aus schwer bezahlbaren Lebens- und Erlebniserfahrungen, die unausweichlich zu einer bestimmten Formensprache führt. So wird die Formerkundung der Möwen unweigerlich zur Welterkundung. (…) Lafleur zu lesen schult die Aufmerksamkeit, im Kleinen das Große, das Überzeitliche wahrzunehmen. (…) Die Gedichte von Lafleur rauschen und klingen für sich und scheinbar von ganz alleine, man muss ihnen nur zuhören, ihnen und ihrem Flügelrauschen.“

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