Nahbellpreis-Interview

2002 wurde mir der mit 10 Millionen Euro nominell höchstdotierte Literaturpreis der Welt, der vom Institut für Ganz & GarNix vergebene Nahbellpreis, zuerkannt. Der Preis wird für „lebenslängliche Zeitgeistresistenz und Unbestechlichkeit im Gesamtwerkprozess“ verliehen und soll die Preisträger befähigen, sich finanziell abgesichert auf den Schaffensprozeß zu konzentrieren. Auf die Auszahlung warte ich noch und auch das Preisträger-Interview brauchte und braucht, wie alle guten Dinge, Zeit. Immerhin trägt es bereits einen Titel – Inszenierung & Szene – und ist in Echtzeit sukzessive unter dieser Adresse nachzulesen. Der Nahbellpreis wird seit 2000 jährlich am 21. Juni vergeben. Zur illustren Schar der Preisträger und – sofern noch am Leben – Multimillionäre in spe gehören u.a. Herbert Laschet-Toussaint (HEL), Angelika Janz, Dr. Treznok, Hadayatullah Hübsch (†) und Thomas Kunst.

Nachtrag, 21 Juni 2017
Zu den Literaturpreisen Das Hungertuch und Nahbellpreis schreibt Matthias Hagedorn unter dem Titel Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung in den Kulturnotizen und stellt das Schaffen von Angelika Janz, HEL und mir in eine Reihe: „Diese Autoren haben es nicht nötig, ihre Wahrnehmungen mit der Creme salbender Schönheit zu tunen. Ihre Wahrnehmung ist brennscharf, sie haben ein untrügliches Gefühl für dramatische Zwischenräume, das lyrische Ich reflektiert gesellschaftliche Zustände in der Regel beiläufig, und zumeist heiterer Melancholie oder in bitter klugen Farcen.“

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