Işıklar – Notizen aus Istanbul

Den vergangenen Dezember durfte ich als Stipendiat der Stadt Köln in Istanbul verbringen. Weil die dafür eingeplante Atelierwohnung noch nicht bezugsfertig war, residierte ich in einem Wohnhaus in der Al Hatun Sokak, im Grenzgebiet von Tarlabaşı und Kasımpaşa, zwei zentralen, überwiegend ärmlichen Stadtvierteln. Neben Texten sind während des Aufenthalts auch zahlreiche Fotografien entstanden, die, meinem migrantösen Status und der Wohnumgebung entsprechend, mit einer Traveler DC-XZ6 in ihren Sterbezügen aufgenommen wurden. In loser Folge sollen in diesem Blog, das künftig an die Stelle meiner alten Website treten wird, einige Istanbul-Streiflichter vorgestellt werden.

Frau Aytekin In unmittelbarer Umgebung meines Appartements gab es zahlreiche Menschen, Tiere, Geräusche, Gerüche und kleine Wunder, die zu literarischen Figuren und Szenen inspirierten. Darunter diese Nachbarin aus Tarlabaşı.

Thomas PynchonIn derselben Ecke von Tarlabaşı befindet sich eine nach Omar Khayyām, dem großen persischen Gelehrten und Dichter aus dem 11. Jahrhundert, benannte Straße. An einem verregneten Tag sah ich zufällig Thomas Pynchon über die Ömer Hayyam Sokak huschen.

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